Die Glücksformel – Teil 2/3

Glücksformel 2/3


Das Glück eines Menschen besteht darin, ein gelingendes Leben zu führen. Was aber ist für das Gelingen notwendig? Zwingend Voraussetzung? Wie verhält sich mein Gelingen im Zusammenleben mit dem meiner Mitmenschen, meiner Umwelt? Und: Ist es überhaupt möglich, eine allgemein gültige, verbindliche Formel zu formulieren?

Fortsetzung

Glück ist ein Leben in Würde. Ein Leben in Würde gelingt mit dem Gebrauch der Freiheit: selbstbestimmt, wahrhaftig, in Übereinstimmung einer begründeten Wahl. 

Die Schlüsselworte sind:

    • Autonomie
    • Authentizität
    • Kohärenz

„Die Glücksformel – Teil 2/3“ weiterlesen

Die Glücksformel – Teil 1/3

Glücksformel 1


Das Glück eines Menschen besteht darin, ein gelingendes Leben zu führen. Was aber ist für das Gelingen notwendig? Zwingend Voraussetzung? Wie verhält sich mein Gelingen im Zusammenleben mit dem meiner Mitmenschen, meiner Umwelt? Und: Ist es überhaupt möglich, eine allgemein gültige, verbindliche Formel zu formulieren?

Bevor ich den Stand der Dinge erläutern werde, zitiere ich vorweg in Teilen:

Der Mensch, das Individuum, (…) verfügt im Rahmen seiner Möglichkeiten über die Freiheit der Wahl, sich mit Ja oder Nein für oder gegen etwas zu entscheiden. Er allein sieht sich imstande, die Verantwortung für sein Gelingen zu übernehmen. (…) Anstatt der Außergewöhnlichkeit und Offenheit mit Freude zu begegnen, verstrickt er sich auf der Suche nach einem Urgrund, der Erkenntnis einer ewig währenden Wahrheit. (…) Der Grübelnde verläuft sich auf einen Abweg. (…) begibt sich auf den Irrweg der Allgemeingültigkeit. Der Anblick dieser Menschen macht mich betroffen, sehe ich diese hilflos ihrer Ohnmacht ausgeliefert, die tief unter ihnen klaffende Schlucht zu ihrem Seinkönnen nicht überwinden zu können.

Fortsetzung folgt

www.eudämonis.de

Norderstedt, Samstag, 17. August 2019

Karl R. Popper – Erkenntnis

Erkenntnis - Vermutungswissen


Das Ziel des Wissens besteht in dem Streben nach der einen, wahren Theorie. Der Philosoph Karl R. Popper vertritt die These, dass es sich bei all unserem Wissen um fehlbares Wissen handle, um ungesichertes Vermutungswissen, das auf gewonnenen Erfahrungen beruhe. Naturwissenschaftliche Theorien und Gesetze seien lediglich Hypothesen, vorläufige Annahmen, keine endgültig gesicherten Wahrheiten. Die Erkenntnis sei allenfalls imstande, sich der Wahrheit zu nähern.

Rationalität besteht demnach in der nicht endenden Korrektur unserer Überzeugungen. Die Tüchtigkeit einer Hypothese zeigt sich, in dem Maße, in dem diese einer öffentlichen und freien Kritik standhält. Jene Beiträge, die einer Überprüfung durch die Gemeinschaft nicht standhalten, werden fortschreitend im Verlauf des Erkenntnisprozesses beseitigt.

www.eudämonis.de

Norderstedt, Freitag, 08. August 2019