Glückstagebuch – Silvester

Silvester

 

Silvester

Stimmungsbarometer:

moods: hervorragend.
goods: Urlaub, Silvester.
goodparts: Lebensfreude, Kontakt …

Das Stimmungsbarometer signalisiert es mir: Es geht mir gut. Die Weihnachtstage haben wir gut überstanden. Die Stimmung war friedlich, fröhlich, die Kinder zufrieden und glücklich mit der Ausbeute ihrer Geschenke, das Zusammensein mit Familie und Freunden wunderbar, das Essen reichhaltig genug, “Der kleine Lord” und “Drei Nüsse für Aschenbrödel” ein Muß.

Bereits nach einer guten Woche Urlaub habe ich mich etwas erholt. Ich schlafe wieder besser. Meine Gedanken kommen allmählich zur Ruhe, der Stress und allgemeine Ärger rücken mehr und mehr in die Ferne. Bleiben mir noch knapp fünf Wochen, bis ich in den allgemeinen Wahnsinn meiner Berufswelt zurückkehren werde.

Meine Ziele für die nächsten Wochen: Ganz zuallererst möchte ich mich während meiner Kur körperlich wie seelisch zu erholen. Aus- und abschalten. Ich möchte mich bewegen, spazieren gehen, schwimmen, die frische kühle Winterluft genießen, die Massagen, die Entspannung in der Therme, auf eine gesunde Ernährung achten, ausschlafen, Spaß haben. Eins zwei drei Bücher möchte ich lesen, ins Kino gehen, die nähere Umgebung erkunden. Wichtig wird sein: unnötige Anstrengungen zu vermeiden! Weniger ist mehr! Keine Zwänge, Freiwilligkeit. Aufmerksamkeit, Gegenwärtigkeit, das Hier und Jetzt. Die übrige Zeit will ich darauf verwenden, meine kleine Theorie über “Ein glückliches Leben” zu vertiefen. Ich bin gespannt.

Ich rekapituliere das vergangene Jahr wesentlich: Meine Familie und ich sind gesund geblieben. Die Arbeit verlief überwiegend erfolgreich und zufrieden stellend. Meine Frau, Tochter und ich durften zwei schöne Urlaube am Meer genießen. Wir verbrachten schöne Stunden mit unserer Familie und unseren Freunden. Einige Ausflüge, einiger Spaß begleiteten unseren Alltag. Natürlich hatte ich einigen Stress zu bewältigen oder Konflikte auszutragen. Ob nun bads, badgoods oder goodbads – trotz einiger Übel überwiegen in meiner Erinnerung heute die goods. Ich kann sagen: In diesem Jahr hatten wir wirklich Glück. Wenn auch nicht das Glück im Großen, so hatten wir einiges Glück im Kleinen, das für sich genommen in meinem Alltag ganz offensichtlich mehr Raum in Anspruch nimmt als das Gelingen von Ganzheit …

Nun zur letzten Etappe in diesem Jahr: Silvester. – Ich freue mich auf einen gemütlichen Abend mit Freunden und wünsche all meinen Lesern einen guten, sanften und oder ordentlich rasanten Rutsch ins neue Jahr. Feiert ordentlich!

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Norderstedt, Samstag, 30. Dezember 2017

Glückstagebuch – Weihnachtszeit

Weihnachten

 

Weihnachtszeit

Stimmungsbarometer:

moods: gut.
goods: Urlaub, Adventszeit, Heiligabend, Weihnachten, Silvester, Kur.
goodparts: Freiheit, Geborgenheit, Kontakt, Lebensfreude, Zufriedenheit, Harmonie.

Und wieder dauerte es einige Zeit, einen weiteren Beitrag zu veröffentlichen. Die Gründe hierfür sind nicht ausschließlich negativer Art. Nein. In den vergangenen Tagen ereignete sich einiges Erfreuliches, das sehr zu meiner Zufriedenheit beitrug und ich schlichtweg nicht die Zeit zum Schreiben fand.

Das Glück im Kleinen:

Zunächst einmal befinde ich mich seit dem vergangenen Mittwoch im Urlaub. Endlich! Keine Arbeit, kein Generve, keine Hetze, Zeitnot oder Termine, weniger Pflichten, weniger negativer Stress begleitet meinen Alltag. Das ist wirklich klasse.

Ich werde die Weihnachtszeit in diesem Jahr genießen können, die freien Tage bis Silvester ins neue Jahr hinein; und im Anschluss werde ich von dem Glück Gebrauch machen, mich für vier Wochen im Rahmen einer Kur in Bad Tölz erholen zu dürfen. Sechs Wochen ohne Arbeit, das ist wirklich ein Geschenk. Meine Hoffnung: Mich in den folgenden Wochen wirklich zu erholen, runterzufahren, aus- und abzuschalten, Energie zu schöpfen, die freien Tage nah an meinen Bedürfnissen auszurichten und Momente im Einklang mit meinen Wünschen zu erleben.

Was aber ereignete sich in den vergangenen Tagen, das zum Gelingen meines Glücks im Kleinen beitrug? Zunächst einmal kaufte ich wie geplant Geschenke, mit denen ich meinen Mitmenschen einige Freude zu bereiten hoffe. Meine Frau, meine Tochter und ich fuhren nach Hamburg in die Innenstadt. Dort bummelten wir über den Weihnachtsmarkt. Meine Tochter fuhr Karussell, wir aßen wunderbar zu Abend. Wir trafen Freunde in Norderstedt, mit denen ich auf weiteren Weihnachtsmärkten einige Glühwein trank, natürlich mit Schuss, mit denen ich gemeinsam die behagliche Atmosphäre genoss. Meine Frau und ich waren im Kino. Wir schmückten die Wohnung, den Weihnachtsbaum, der seit einigen Tagen bereits wider aller Tradition in unserem Wohnzimmer für eine weihnachtliche Stimmung sorgt. Meine Frau backte köstliche Plätzchen, wir bastelten Weihnachtssterne, Rentiere und Schneemänner aus Tonpapier und erledigten alle notwendigen Einkäufe. Kurzum: Wir hatten viel Freude. Ich bin zufrieden.

Und auch über Teddy gibt es Erfreuliches zu berichten: Er fand kürzlich eine neue Stelle in einer anderen Abteilung. Ein Ende seiner Verbannung in die Poststelle ist abzusehen. Seitdem geht es ihm gesundheitlich auch wieder besser. Er blüht auf. Er wird zwar noch einige Zeit aushalten müssen, die endgültige Zusage lässt auf sich warten. Doch Teddy lebt mit der Hoffnung, die nächste Fähre werde ihn von Shutter Island aufs Festland zurückbringen.

Jetzt aber wünsche ich all meinen Lesern schöne Weihnachten. Genießt die Feiertage, die Stimmung, das Glück im Kleinen.

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Norderstedt, Sonntag, 24. Dezember 2017

Glückstagebuch – Adventszeit

Weihnachtsschmuck

 

Adventszeit

Stimmungsbarometer:

moods a.m.: gut, behaglich.
goods: Adventszeit, Aktivitäten, Unternehmungen …
badgoods: tägliche Erledigungen, Lektüre des Buchs “Wir Lebenskünstler” von Zygmunt Bauman.
goodparts: Freiheit, Geborgenheit, Kontakt, Lebensfreude, Zufriedenheit, Harmonie und Solidarität.

Die vergangenen zwei Wochen habe ich kaum etwas von mir hören lassen. Nun ist es nicht so, dass ich keine Freude daran gehabt hätte. Ganz im Gegenteil. Mir mangelte es schlichtweg an der Zeit, einen neuen Artikel zu verfassen. Ich war gut beschäftigt. Privat wie auch dienstlich. Das wird sich – fürchte ich – in den nächsten Tagen auch nicht ändern.

Betrachte ich die vergangenen drei Abbildungen: SelbstSeinWollen, Glück und Liebe, wie auch die tabellarische Gegenüberstellung der good- and badparts, bin ich mit meinen bisherigen Ergebnissen ganz zufrieden. Noch fehlt zwar das i-Tüpfelchen, doch will ich mich auch darin in Geduld üben. Nach wie vor beabsichtige ich, die Ergebnisse in einem Essay zusammenzufassen. Doch ist mir diesbezüglich noch nicht ein Satz gelungen, geschweige der Ansatz einer Zusammenfassung. Auch hierfür mangelt es mir an Zeit. Noch steht der fortlaufende Prozess des brainstormings im Vordergrund.

Und anstatt zu schreiben, nutzte ich in den vergangenen Tagen die Zeit, meine Lektüre des Buchs “Wir Lebenskünstler” von Zygmunt Bauman zu beenden. Eine Notwendigkeit, die mir seit Wochen unter den Nägeln brannte. Das jedoch ist nun erledigt. Und der Inhalt der Untersuchungen Baumans wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seinen Niederschlag in diesem Blog finden. Es handelt sich hierbei um ein Buch, das ich in meiner Bücherkiste noch empfehlen werde.

Womit aber war ich – neben meiner Familie, den alltäglichen Erledigungen, dem Rückzug in die Therme und der Arbeit – in der Adventszeit beschäftigt?

In diesem Jahr nahm ich mir vor, die Adventszeit – so gut es geht – zu genießen. Hierzu zählen das weihnachtliche Schmücken der Wohnung, Kerzen und Lichterketten, ein Adventskranz, Basteln, diverse Ausflüge auf den Weihnachtsmarkt mit der Familie und Freunden, Glühwein mit Schuss, ein Kinobesuch, Bummeln, zahlreiche Weihnachtseinkäufe, Geschenke, die zu verpacken waren, allabendliche Sitzungen im Kerzenlicht auf dem Sofa vorm Fernseher. Gute Filme, lustige Unterhaltung, behagliche Atmosphäre, Freude. Die übrige Zeit für sich oder gemeinsam in der Gemeinschaft zu genießen. Ganz einfach nur Spaß zu haben.

goodparts: Freiheit, Geborgenheit, Kontakt, Lebensfreude, Zufriedenheit, Harmonie und Solidarität.

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Norderstedt, Freitag, 08. Dezember 2017