Karl R. Popper – Erkenntnis

Erkenntnis - Vermutungswissen


Das Ziel des Wissens besteht in dem Streben nach der einen, wahren Theorie. Der Philosoph Karl R. Popper vertritt die These, dass es sich bei all unserem Wissen um fehlbares Wissen handle, um ungesichertes Vermutungswissen, das auf gewonnenen Erfahrungen beruhe. Naturwissenschaftliche Theorien und Gesetze seien lediglich Hypothesen, vorläufige Annahmen, keine endgültig gesicherten Wahrheiten. Die Erkenntnis sei allenfalls imstande, sich der Wahrheit zu nähern.

Rationalität besteht demnach in der nicht endenden Korrektur unserer Überzeugungen. Die Tüchtigkeit einer Hypothese zeigt sich, in dem Maße, in dem diese einer öffentlichen und freien Kritik standhält. Jene Beiträge, die einer Überprüfung durch die Gemeinschaft nicht standhalten, werden fortschreitend im Verlauf des Erkenntnisprozesses beseitigt.

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Norderstedt, Freitag, 08. August 2019

Stille – die Wende

Stille - die Wende


Fortsetzung

Die Wende: die Existenz im Chaos, in der Unbestimmtheit zu verorten. Dort ist der Beginn. Nicht etwa im Nichts, wie manche Mythologie weiszusagen bemüht ist. Nein. Das Dasein nimmt seinen Beginn inmitten der Vielfalt unserer Gesellschaft. Inmitten des Pluralismus, der Unterschiedlichkeit und dem Angebot unendlich vieler Möglichkeiten zu wählen, der Multioption. Tendenz steigend. Ebenso fängt die Absicht, einen Neubeginn zu wagen, niemals bei Null an, sondern immer inmitten von Allem. „Stille – die Wende“ weiterlesen