Der Lebenskünstler

Lebenskünstler


Der Lebenskünstler liefert sich keinem Schicksal fraglos aus. Er wird tätig, sein Geschick nimmt er selbst in die Hand. Das Produkt seiner Kunst, seines Schaffens, ist seine Lebensführung.

Universelle Güter, das Absolute, Wahrhafte, das Richtige. Liebe und Glück werden jedoch nicht einfach gefunden. Wie die Liebe muss jeder für sich, sich selbst überlassen, sein Leben pflegen, muss dieses jeden Tag aufs Neue mit Sinn füllen. Inmitten äußerer Zwänge befindet sich der Lebenskünstler auf der Suche nach jener Lebensform eines guten, gelingenden Lebens. Seine Lebensführung gleicht dem Schaffen eines Kunstwerks. Er hat das zufällig Vorhandene zu orten, zu entscheiden, zu gestalten. Er hat das ihm Zuhandene nach von ihm bestimmten besonderen Merkmalen zu organisieren, dem Gestaltlosen eine Form zu verleihen, selbstbestimmt, nach seiner Vorstellung von einem lebenswerten, erfüllenden Leben und dem Gebräuchlichen,  dem Man zu widerstehen, anstatt sich fraglos, ohnmächtig, flüchtigen Vergnügungen auszuliefern. „Der Lebenskünstler“ weiterlesen

Wandern in der Feldmark

Wandern in der Feldmark


Das Wandern durch die Feldmark ist an sich kein spektakuläres Ereignis. Nein. Die Wege führen mich nicht an den Rand hoch in den Himmel ragender Berge, an keinen Rand eines Gletschers oder Wasserfalls, auf keine Anhöhe mit einem atemberaubenden Panorama oder dem weiten Blick übers Meer. Nein.

Feldmark Buckhorner Moor

Durch die Feldmark laufe ich über asphaltierte Feldwege, an Wiesen und Pferdekoppeln vorbei. Landwirtschaft und Weidewirtschaft prägen diesen Bereich der Gemarkung. Hecken säumen die Wege, Gräben, die Baumkronen hoher Eichen bilden die Dächer der Alleen. Gehöfte und Stallungen sorgen hier und dort für Abwechslung. „Wandern in der Feldmark“ weiterlesen