Die Glücksformel – Teil 3/3

Hotel "Mai House Resort", Phu Quoc, Vietnam


Das Glück eines Menschen besteht darin, ein gelingendes Leben zu führen. Was aber ist für das Gelingen notwendig? Zwingend Voraussetzung? Wie verhält sich mein Gelingen im Zusammenleben mit dem meiner Mitmenschen, meiner Umwelt? Und: Ist es überhaupt möglich, eine allgemein gültige, verbindliche Formel zu formulieren?

Fortsetzung

Weisheit siedelt zwischen Entgrenzung und Begrenzung. Weisheit nährt sich von der Erkenntnis, durchführbaren Veränderungen mit Entschlossenheit, dem Schicksal jedoch, das trotz meiner Entschlossenheit nicht zu ändern sein wird, mit Gelassenheit zu begegnen.

Wie die Weisheit liefert sich das Glück dem Fatalismus nicht ohne einen Zweifel aus. Zu einem gewissen Teil lässt sich das Glück  planen, jedoch bedarf es auch der Akzeptanz, nicht immer für eine Übereinstimmung der Wahl sorgen zu können.

Schließlich habe ich vor dem Horizont der steten Veränderung die Erkenntnis zu berücksichtigen, dass ich niemals  – auch trotz meiner zutiefst inneren Überzeugung den letzten Zweifel beseitigt zu haben – etwas mit Sicherheit wissen kann, dass ich zu Mutmaßungen verdammt bin.

Mit dieser Erkenntnis gelingt das Glück, dem letzten Zweifel, dem kläglichsten Rest an kognitiver Dissonanz, mit Gelassenheit zu begegnen.

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Norderstedt, Freitag, 30. August 2019

Die Glücksformel – Teil 2/3

Glücksformel 2/3


Das Glück eines Menschen besteht darin, ein gelingendes Leben zu führen. Was aber ist für das Gelingen notwendig? Zwingend Voraussetzung? Wie verhält sich mein Gelingen im Zusammenleben mit dem meiner Mitmenschen, meiner Umwelt? Und: Ist es überhaupt möglich, eine allgemein gültige, verbindliche Formel zu formulieren?

Fortsetzung

Glück ist ein Leben in Würde. Ein Leben in Würde gelingt mit dem Gebrauch der Freiheit: selbstbestimmt, wahrhaftig, in Übereinstimmung einer begründeten Wahl. 

Die Schlüsselworte sind:

    • Autonomie
    • Authentizität
    • Kohärenz

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Die Glücksformel – Teil 1/3

Glücksformel 1


Das Glück eines Menschen besteht darin, ein gelingendes Leben zu führen. Was aber ist für das Gelingen notwendig? Zwingend Voraussetzung? Wie verhält sich mein Gelingen im Zusammenleben mit dem meiner Mitmenschen, meiner Umwelt? Und: Ist es überhaupt möglich, eine allgemein gültige, verbindliche Formel zu formulieren?

Bevor ich den Stand der Dinge erläutern werde, zitiere ich vorweg in Teilen:

Der Mensch, das Individuum, (…) verfügt im Rahmen seiner Möglichkeiten über die Freiheit der Wahl, sich mit Ja oder Nein für oder gegen etwas zu entscheiden. Er allein sieht sich imstande, die Verantwortung für sein Gelingen zu übernehmen. (…) Anstatt der Außergewöhnlichkeit und Offenheit mit Freude zu begegnen, verstrickt er sich auf der Suche nach einem Urgrund, der Erkenntnis einer ewig währenden Wahrheit. (…) Der Grübelnde verläuft sich auf einen Abweg. (…) begibt sich auf den Irrweg der Allgemeingültigkeit. Der Anblick dieser Menschen macht mich betroffen, sehe ich diese hilflos ihrer Ohnmacht ausgeliefert, die tief unter ihnen klaffende Schlucht zu ihrem Seinkönnen nicht überwinden zu können.

Fortsetzung folgt

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Norderstedt, Samstag, 17. August 2019