Cluburlaub Rhodos – Plimmiri


Fortsetzung

Die Stimmung ist gut. Hervorragend. Was also trägt zum Gelingen bei? – Eine oberflächliche Betrachtung, eine private Einsicht:

Meine gelingenden ersten Tage begann ich kurz nach dem Aufstehen mit Morgengymnastik. Es folgten das Frühstück, Wassergymnastik und der Schwimmunterricht meiner Tochter. Bewegung, gutes Essen, Spaß. Nach einer Mittagspause folgte die zweite Einheit Schwimmunterricht mit anschließendem Plantschen, Inswasserspringen und Rutschen. Vor dem Abendessen entspannte ich auf der Terrasse. Zufrieden ließ ich die Minuten an mir vorüberziehen, genoss im Schatten die Kühle, meinen Blick auf die Olivenbäume und in den strahlend blauen Himmel gerichtet. Wunderbar. Nichts Großes, dafür genügsam.

Und über genau dieses Stöckchen stolper ich: Immer häufiger sind es die kleinen Dinge, die mir Freude bereiten, die zu meinem Gelingen, meinem Glück beitragen. Ein strahlend blauer Himmel, eine gut gepflegte Gartenanlage, der Wellenschlag am Strand oder die erste aus eigener Kraft geschwommene Bahn meiner Tochter.

Meerblick

Am Samstag wechselten wir – wenn auch mit einem geringen Widerstand – auf Wunsch meiner Frau das Zimmer und zogen in ein Quartier in die 1. Etage. Der Blick in den Garten wich dem Meerblick. Mehr geht nicht. Und so wäre ich um Haaresbreite ein Opfer meiner Bequemlichkeit geworden. So gesellte sich zum Clubklima Strandfeeling. Cool.

Am Sonntag ging ich nach meiner Morgengymnastik sogar noch vor dem Frühstück Schwimmen. Ich habe Spaß beim Shuffleboard oder nehme am Nordic-Walking teil. Später genieße ich die Ruhe in der Nische auf unserem Balkon – ein Refugium.

Refugium

Ich blicke aufs Meer und in den strahlend blauen Himmel. Phantastisch. Einige Stunden am Strand oder am Pool – ganz ehrlich: Was braucht es da mehr?

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Plimmiri, Rhodos, Freitag, 31. Mai 2019