Die Glücksformel – Teil 1/3


Das Glück eines Menschen besteht darin, ein gelingendes Leben zu führen. Was aber ist für das Gelingen notwendig? Zwingend Voraussetzung? Wie verhält sich mein Gelingen im Zusammenleben mit dem meiner Mitmenschen, meiner Umwelt? Und: Ist es überhaupt möglich, eine allgemein gültige, verbindliche Formel zu formulieren?

Bevor ich den Stand der Dinge erläutern werde, zitiere ich vorweg in Teilen:

Der Mensch, das Individuum, (…) verfügt im Rahmen seiner Möglichkeiten über die Freiheit der Wahl, sich mit Ja oder Nein für oder gegen etwas zu entscheiden. Er allein sieht sich imstande, die Verantwortung für sein Gelingen zu übernehmen. (…) Anstatt der Außergewöhnlichkeit und Offenheit mit Freude zu begegnen, verstrickt er sich auf der Suche nach einem Urgrund, der Erkenntnis einer ewig währenden Wahrheit. (…) Der Grübelnde verläuft sich auf einen Abweg. (…) begibt sich auf den Irrweg der Allgemeingültigkeit. Der Anblick dieser Menschen macht mich betroffen, sehe ich diese hilflos ihrer Ohnmacht ausgeliefert, die tief unter ihnen klaffende Schlucht zu ihrem Seinkönnen nicht überwinden zu können.

Fortsetzung folgt

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Norderstedt, Samstag, 17. August 2019