Die Glücksformel – Teil 2/3


Das Glück eines Menschen besteht darin, ein gelingendes Leben zu führen. Was aber ist für das Gelingen notwendig? Zwingend Voraussetzung? Wie verhält sich mein Gelingen im Zusammenleben mit dem meiner Mitmenschen, meiner Umwelt? Und: Ist es überhaupt möglich, eine allgemein gültige, verbindliche Formel zu formulieren?

Fortsetzung

Glück ist ein Leben in Würde. Ein Leben in Würde gelingt mit dem Gebrauch der Freiheit: selbstbestimmt, wahrhaftig, in Übereinstimmung einer begründeten Wahl. 

Die Schlüsselworte sind:

    • Autonomie
    • Authentizität
    • Kohärenz

Der Gebrauch der Freiheit besteht in der Wahl, begründet mit Ja oder Nein eine Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen. Über die Güte, das Gute einer Wahl urteilen im Zweifel die Teilnehmenden, die Anderen und der Einzelne, denen gegenüber der Einzelne seinen Ansprüchen Geltung zu verschaffen hat.

Das Gelingen des Lebens in Würde bemisst der Einzelne an der Gewähr der Freiheit, ob die Wahl in Übereinstimmung mit den Ansprüchen auf Autonomie und Authentizität Geltung erfährt. Die Achtung des Anspruchs des Anderen auf ein gelingendes Leben in Würde schränkt die Willkür der Wahl ein. Die Einigung auf das gerechte Maß einer Entscheidung erfolgt mit der begründeten Verständigung der Teilnehmenden auf den kleinsten gemeinsamen Nenner mit dem größtmöglichen Nutzen für die Beteiligten.

Fortsetzung folgt

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Norderstedt, Freitag, 23. August 2019