Der Lebenskünstler

Lebenskünstler


Der Lebenskünstler liefert sich keinem Schicksal fraglos aus. Er wird tätig, sein Geschick nimmt er selbst in die Hand. Das Produkt seiner Kunst, seines Schaffens, ist seine Lebensführung.

Universelle Güter, das Absolute, Wahrhafte, das Richtige. Liebe und Glück werden jedoch nicht einfach gefunden. Wie die Liebe muss jeder für sich, sich selbst überlassen, sein Leben pflegen, muss dieses jeden Tag aufs Neue mit Sinn füllen. Inmitten äußerer Zwänge befindet sich der Lebenskünstler auf der Suche nach jener Lebensform eines guten, gelingenden Lebens. Seine Lebensführung gleicht dem Schaffen eines Kunstwerks. Er hat das zufällig Vorhandene zu orten, zu entscheiden, zu gestalten. Er hat das ihm Zuhandene nach von ihm bestimmten besonderen Merkmalen zu organisieren, dem Gestaltlosen eine Form zu verleihen, selbstbestimmt, nach seiner Vorstellung von einem lebenswerten, erfüllenden Leben und dem Gebräuchlichen,  dem Man zu widerstehen, anstatt sich fraglos, ohnmächtig, flüchtigen Vergnügungen auszuliefern. „Der Lebenskünstler“ weiterlesen

Sisyphos

Sisyphos


…, der gewinnsüchtigste der Menschen. Er galt als verschlagen und schlecht. Für seinen Verrat der Götter und dafür, dass er den Tod auf listige Weise in Ketten legte, wurde er bestraft. Ewig hatte er einen Felsblock einen hohen Berg hinaufzuwälzen, der – sobald er den Gipfel erreichte – den Berg wieder hinabrollte.

Ein Rebell? Ein Held? Nutzlose Mühsal bestimmten fortan sein Leben. So scheint es auf den ersten Blick. „Sisyphos“ weiterlesen

Phönix

Phönix


…, altgriechisch
Phoinix, der mythische Vogel, der nach seinem Tod aus seiner Asche immer wieder neu entsteht.

Wie ein Phönix aus der Asche, mag auf die Hoffnung verweisen, dass etwas als verloren Aufgegebenes neu entsteht, sich neu erfinden lässt.

Meine Überzeugung: glücklichSein kann man lernen.

www.eudämonis.de

Norderstedt, Dienstag, 25. Juni 2019