Die Glücksformel – Teil 3/3

Hotel "Mai House Resort", Phu Quoc, Vietnam


Das Glück eines Menschen besteht darin, ein gelingendes Leben zu führen. Was aber ist für das Gelingen notwendig? Zwingend Voraussetzung? Wie verhält sich mein Gelingen im Zusammenleben mit dem meiner Mitmenschen, meiner Umwelt? Und: Ist es überhaupt möglich, eine allgemein gültige, verbindliche Formel zu formulieren?

Fortsetzung

Weisheit siedelt zwischen Entgrenzung und Begrenzung. Weisheit nährt sich von der Erkenntnis, durchführbaren Veränderungen mit Entschlossenheit, dem Schicksal jedoch, das trotz meiner Entschlossenheit nicht zu ändern sein wird, mit Gelassenheit zu begegnen.

Wie die Weisheit liefert sich das Glück dem Fatalismus nicht ohne einen Zweifel aus. Zu einem gewissen Teil lässt sich das Glück  planen, jedoch bedarf es auch der Akzeptanz, nicht immer für eine Übereinstimmung der Wahl sorgen zu können.

Schließlich habe ich vor dem Horizont der steten Veränderung die Erkenntnis zu berücksichtigen, dass ich niemals  – auch trotz meiner zutiefst inneren Überzeugung den letzten Zweifel beseitigt zu haben – etwas mit Sicherheit wissen kann, dass ich zu Mutmaßungen verdammt bin.

Mit dieser Erkenntnis gelingt das Glück, dem letzten Zweifel, dem kläglichsten Rest an kognitiver Dissonanz, mit Gelassenheit zu begegnen.

www.eudämonis.de

Norderstedt, Freitag, 30. August 2019